Rauswurf aus Nichtwählerpartei weil er Nichtwählerpartei wählte

Aschaffenburg. Ulrich K. (Name geändert) ist hochgradig schockiert: Der überzeugte Nichtwähler trat vor etwa 2 Jahren in die „Partei der Nichtwähler“ ein, um gegen das Establishment und die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu protestieren. Im Zuge dieser sinnvollen Beschäftigung hat er bei der Bundestagswahl 2017 sein Kreuz bei ebendieser Vereinigung gemacht.

Fatal: „Als ich meinen Parteifreunden gesteckt hab, dass ich die Nichtwählerpartei gewählt habe, wurde ich sofort rausgeworfen“, beklagt sich Ulrich K. Der Vorstand der Partei erklärte auf Nachfrage der Seriösen Alternative, dass Nichtwählern das Wählen nicht erlaubt ist. „Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde in Zukunft nie wieder wählen gehen.“

Die Mitgliedschaft in der Nichtwählerpartei bleibt Ulrich K. trotz seiner Einsicht und seines Geständnisses verwehrt: der Rauswurf gelte lebenslänglich. Ob Ulrich K. sich an seinen guten Vorsatz halten wird, bleibt abzuwarten.

Die Seriöse Alternative empfiehlt: Gehen Sie einfach gar nicht zur Wahl, dann können Sie auch nichts falsch machen.

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